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Die Situation der
staatenlosen Familie Codreanu
EINE DEUTSCH-RUMÄNISCHE 'VARIANTE' VON SPIELBERGS 'TERMINAL'...
Die Bemühungen Deutschlands
und der Europäischen Gemeinschaft zur Steuerung der
Migration, sowie der Vermeidung der Staatenlosigkeit sind durchaus berechtigt.
Aber die Umsetzung dieser Ziele darf nur innerhalb des
legalen Rahmens erfolgen und nicht wie im Fall der Familie Codreanu und
einiger anderer Staatenloser geschehen, durch Übertretung
geltender nationaler und internationaler Gesetze und Abkommen, wie auch der
fundamentalen Menschenrechte.
Diese Homepage möchte die deutsche Öffentlichkeit auf die
dramatische Lage der staatenlosen Familie Codreanu aufmerksam machen, die
sich anders als in Spielbergs neuer Komödie 'Terminal',
seit dem 10.03.2003 unter menschenunwürdigen und lebensbedrohlichen Bedingungen
(kaum über Lebensmittel verfügend, ohne ärztliche Versorgung, auf dem Boden
schlafend, mit Waschmöglichkeiten, die auf das Waschbecken in einer
Behindertentoilette beschränkt sind u.v.m...) auf dem
Bukarester Flughafen 'Henri Coanda' - Otopeni
befindet, wo sie gegen ihren Willen und durch Übertretung des
Staatenlosenübereinkommens (UNO - 1954), des deutsch-rumänischen
Rückübernahmeabkommens (bezüglich Staatenloser) von 1998, wie auch der Menschenrechtekonvention hingebracht
worden ist.
Gegen diese rechtswidrige Vorgehensweise hat die Familie
juristische Schritte unternommen. Eine der Klagen befindet sich
gegenwärtig auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in
Straßburg.
Die Familie Codreanu befand sich seit dem 30.08.1990 legal
in Deutschland und hatte ihren letzten Wohnsitz in der Gneisenaustr.6 in
56073 Koblenz-Rheinland Pfalz.
Constantin Codreanu (Betriebswirt von Beruf) hatte seine letzte
Anstellung als Kurier in einem Transportunternehmen und seine Frau
Carmen arbeitete als Buchhalterin in einem
Speditionsunternehmen.
Tochter Gabriela, die ihr Abitur mit 1,6 gemacht
hatte, studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bonn und arbeitete in
ihrer Freizeit als ehrenamtliche Burgführerin auf der Marksburg am Rhein.
Sohn Andrei besuchte die 7.Klasse des
Clara-Schumann Gymnasiums in Bonn und spielte Schach für seinen Verein SC
Koblenz.
Diese Homepage möchte zunächst einmal die Sach- und
Rechtslage des Falles Codreanu aufzeigen. Diese Schilderung wird im
weiteren auch von Gesetzestexten, Gerichtsurteilen und
Dokumenten begleitet.
Ein anderes Kapitel, stellen die Petitionen, Briefe,
Appelle und Stellungnahmen der Familie dar.
Desweiteren finden Sie auch zahlreiche Artikel aus der Presse und Infos zur
Berichterstattung in den Medien.
Fast täglich aktualisierte Meldungen zum Stand des Falles, finden sich im
Kapitel "Letzte Neuigkeit".
Die Seite schließt ab mit Informationen für diejenigen, die mit der Familie
Kontakt aufnehmen möchten und
humanitäre Hilfe leisten wollen.
Die Autoren (
roger_coga@yahoo.de)
dieser Homepage hoffen, dass es ihnen gelungen ist den Lesern alle relevanten
und notwendigen Informationen zum Fall Codreanu anzubieten.
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